about edeltraud – probenwoche 3

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das ensemble JUNGE LUISENBURG der luisenburg-festspiele befindet sich mittlerweile schon in probewoche 3 für das stationentheater „about edeltraud“.

mit „about edeltraut: biete leerstand – suche füllstand“ startet die JUNGE LUISENBURG das pilotprojekt bürgerbühne, ein partizipatives, zukunftsträchtiges theaterformat mit den bürgern wunsiedels. nicht mehr nur zuschauer, sondern teilhaber!, lautet die devise. 

die stadt wunsiedel wird zur bühne ihrer bürger, die sich ihre stadt zurückerobern und leerstehende gebäude beleben. unter der leitung von anna spitzbart, werden die choreografin silvia salzmann und das autorenkollektiv (cosima baum, petra feigl, sebastian kieke, petra krippner, ramona schultheiß & stefan wladarsch) um die autorin petra maria kraxner, mit den teilnehmern in den leeren häusern wunsiedels ungeahntes zum leben erwecken.

das stück führt in mehreren stationen durch die stadt, in einen alten Bierkeller, eine ehemalige schleckerfiliale und in kleine gassen und höfe.

die JUNGE LUISENBURG schafft hier innovative theaterkunst, die nicht nur in kultureller hinsicht ein gewinn ist!

wer ‘hausg’machte g’schichten‘ about bierbrauer, arbeiter, kassenkräfte, ratten, rosen, beeren und edeltraut erleben möchte sollte sich schnell (!!!) karten für eine der 8 vorstellungen sichern, da nur eine begrenzte anzahl an zuschauern pro vorstellung mitkommen kann.

 

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premiere: mittwoch 20. juli um 20:30 Uhr

START IST AM MARKTPLATZ SEITE LUDWIGSTRASSE

weitere termine:

21 / 23. / 25. / 26. / 29. und 31. Juli jeweils um 20:30 Uhr und am 27. Juli um 10:00 Uhr

karten stationentheater unter: tel.: 09232/60 21 62 oder e-mail: touristinfo@wunsiedel.de

 

fotos: florian miedl

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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53 stunden, 9 minuten

aus gegebenem anlass …

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53 stunden, 9 minuten.

 

bis zur mitte.

die presse fragt, ob sich das wetter sommerlich zeigen wird.

52 stunden. 14 minuten.

am nordpol bleibt es hell.

in münchen 16 stunden.

anderswo länger.

von hier nach wien sind es 5 tage und 11 stunden fussweg.

noch 52 stunden. 16 minuten.

regen. blitz. donner.

heä_äll? wooo biiist duuu?

51 stunden.  23 minuten.

telefonieren. ja.

aber nicht in der badewanne.

der blitz …, der blitz …

wahr? nicht sicher.

nicht sicher auch, das dass linksseitige liegen das herz abdrückt.

und somit zum tod, zum sofortigen, führt.

später.

es ist warm. unterm dach.

37 grad.

oder ist das schon heiß?

raus.

auf die straße.

durch die straßen. streunen. der mitte entgegen.

die graue katze führt einen grauen, großbäuchigen, grünangeleinten, spazieren.

die luft riecht nach schnitzel mit zitronensaft und schweiß.

49 stunden. 37 minuten.

das wetter passt. wird die presse vermerken.

die blonde auf der roten, im grün untergetauchten parkbank,

betrachtet summend den abschleckten, hölzernen eisstiel.

das wasser plätschert emotionslos. (–> haha … so’n scheiß …)

laut. dringen aus den autos die beats. von offnenfenstern stark begünstigt.

leise. surren die vorbeihuschenden fahrräder.

leise. surrt der rollstuhl. das schwarzweiße hündchen vornweg zeigt die zunge.

die zimmerpflanzen sommerfrischeln auf fensterbrettanien. (–> großartig, wirklich großartig!)

46 stunden. 13 minuten.

zurück. unterm dach.

ein (spät)nachmittägliches „vermiss dich“.

in arial. 10 punkt.

der boden, der nur so tut, als wäre er aus holz,

ist kühl. unter den füßen.

42 stunden. 49 minuten.

es gibt couscous. mit tomate.

die presse wird später berichten,

dass in der neuen woche die nation

von skandinavischen tiefdruckausläufern gestreift wird.  

und sich nur kurzzeitig schwacher zwischenhocheinfluss bemerkbar machen kann.

 

text & illustration: schwesta eff